Fitness für Hunde – Muskelaufbau und Koordination fördern

Heute zeige ich euch mit meiner schwarzen Happy-Dame und Dalmibub Lucky die ersten Einstiegsübungen für mehr Fitness eurer Hunde, und das heute ganz ohne irgendwelche Hilfsmittel oder Turngeräte.

 

Vorab aber noch einige wichtige Hinweise zum Selber-Üben:

  • Die Übungen sind grundsätzlich sowohl für gesunde, wie auch für Hunde mit Handicaps geeignet, und eine schöne gemeinsame Beschäftigung. Achtet aber immer gut auf euren Hund, und überlastet ihn nicht. Fangt bitte ganz kleinschrittig mit sehr wenigen Wiederholungen an, und tastet euch über mehrere Wochen langsam voran. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann fragt mich gern persönlich, ob eine Übung und wie oft für euren Hund geeignet ist.

 

  • Insbesondere für Hunde mit vorhandenen Problemen in Bewegungsapparat gilt immer: ZUERST kommt die Entzündungshemmung und Schmerzlinderung, erst DANACH Training für Muskelaufbau und körperliche Fitness. Hat euer Hund also aktuell Schmerzen oder einen „Schub“, muss dies zuerst mithilfe eures Tierarztes oder eines Hundephysiotherapeuten behoben sein, bevor ihr mit dem Aufbautraining anfangen könnt.
 
Warm-Up und Cool-Down sind wichtig
  • Wärmt eure Hunde bitte auf, bevor ihr mit dem gezielten Fitnesstraining beginnt! Wie auch bei uns Menschen müssen Hunde sich erstmal warmlaufen, bevor der Körper bereit für neue Reize und Muskelaufbau ist. Also bitte nicht den Hund aus dem Körbchen aufwecken und dann gleich loslegen, sonst kann es zu Muskelfaserrissen und Schlimmerem kommen. Ich selbst übe mit meinen Hunden jetzt im Winter sehr gern immer direkt nach den abendlichen Pippirunden. Die 15 – 20 Minuten Spaziergang machen die Hunde munter und den Körper aktiv. Außerdem könnt ihr all diese Übungen ansonsten auch problemlos zur Stärkung in eure normalen Spaziergänge mit einbauen.

 

  • Auch ein kleiner Cool-Down am Ende des Fitnesstrainings ist sinnvoll. Erstens, um einen motiviert mitmachenden Hund nicht plötzlich enttäuscht und frustriert „da stehen zu lassen“, aber auch um den Körper auf die folgende Ruhe einzustimmen. Bei uns gibt’s zum Abschluss immer noch ein paar Schnüffelspiele, wie z. B. den Schnüffelteppich, Leckerchensuche im ganzen Raum oder etwas zu Knabbern oder einen gefüllten Kong. Danach schlafen die Hundis müde und zufrieden direkt ein.

 

  • Trainiert nur mit guter Stimmung und viel Freude und Belohnung für eure Hunde. An Tagen, an denen ihr selbst keine Lust habt, lasst das Training lieber sein. Denn schlechte Stimmung überträgt sich auf unsere sensiblen Vierbeiner, und rauben auch ihnen die Freude. Gemeinsame Beschäftigung soll bei allem körperlichen Nutzen vor allem Spaß machen, und wenn man vorher schon genervt ist, macht alles keinen Sinn.

 

  • Übt regelmäßig, aber in kleinen kurzen Einheiten, um euren Hund geistig und körperlich nicht zu überlasten. Gönnt ihm außerdem auch Pause-Tage, an denen ihr z. B. „nur“ spazieren geht, nicht immer hilft viel viel.

 

  • Habt Geduld! So einfach die Übungen erscheinen, fallen sie manchem Hund doch sehr schwer. Meine beiden Hunden haben zum Beispiel fürs Rückwärtslaufen fast ein ganzes Jahr (!!!) gebraucht, bis es geklappt hat. So schnell sie neue Denkspiele oder Tricks verstehen, ihre Hinterhand gezielt zu steuern, fiel meiner hüftkranken Happy und dem Hibbel Lucky sooooo schwer.

 

Und nun viel Spaß mit meinem Video und dem Ausprobieren hoffentlich.

 

Dieses und weitere Videos rund um Fitness für Hunde findet ihr auch auf meinem Zauberhunde-Youtube-Kanal.

 

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen schreibt mir gern eine Mail an info@zauberhun.de oder mich einfach auf Facebook direkt an.

Liebe Grüsse, eure Vivien und die Zauberhunde

 

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