So stärkst du das Immunsystem deines Hundes – Teil 1

 

So stärkst du das Immunsystem deines Hundes, aber richtig! Das Immunsystem soll eindringende Keime und Erreger bekämpfen und Krankheiten am besten direkt im Ansatz ersticken. Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Hunde sind in der kalten Jahreszeit anfälliger dafür, sich „etwas einzufangen“. Bakterien, Viren und Pilze stürmen auf uns alle ein, und strapazieren die körpereigene Abwehr. Schnell kommt es dann auch bei unseren Hunden zu Husten, Schnupfen, Durchfall. Oder bei älteren Hunden auch zu Entzündungen der Gelenke. Am allerbesten unterstützt man die Abwehrkräfte der Hunde vorbeugend kurweise schon im Herbst. Aber auch jetzt im Dezember ist es natürlich noch nicht zu spät, eine Immunkur tut immer gut.

Es gibt eine Unmenge von Produkten auf dem Markt, die eine Stärkung des Immunsystems versprechen. Nicht alle sind aber auch sinnvoll, manche sogar schädlich bei bestimmten Vorerkrankungen des Hundes.

Heute stelle ich euch einige Dinge vor, mit denen ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Und mit denen ich regelmäßig auch meine eigenen Hunde erfolgreich unterstütze.

 

So stärkst du das Immunsystem deines Hundes:

Mit „ABM“ – Vitalpilz Agaricus Blazei Murrill

Ich persönlich LIEBE die sogenannten Vitalpilze, und setze sie seit 5 Jahren bei meinen eigenen Hunden und Kunden wirklich dauernd ein. Alle Vitalpilze haben eine besondere, ausgleichende Wirkung auf das Immunsystem, wirken antibakteriell, antiviral, positiv auf das Herz-Kreislauf-System, die Zellerneuerung und den Blutzuckerspiegel. Sie stärken viele Organe und werden aufgrund ihrer antitumoralen Wirkung vorbeugend und  unterstützend im Kampf gegen Krebs eingesetzt. Durch ihre immunmodulierende Wirkung haben sie nahezu keine Nebenwirkungen, und werden sowohl bei vielen Allergien, als auch bei Autoimmunerkrankungen, hervorragend vertragen.

Agaricus Blazei Murrill reguliert das komplette Immunsystem und fördert die Immunabwehr durch Verbesserung der Zellfunktion der vorhandenen Abwehrzellen. Er steigert rasch die Funktionalität insbesondere der lymphozytären Immunabwehr, unterstützt die Blutneubildung, Blutreinigung, und die Abwehrfunktion der Milz. Außerdem steigert er die pankreatische Leistung sowie die Leberfunktion, wird eingesetzt bei Diabetes Mellitus Typ I, und Diabetes Insipidus, und vielem mehr.

ABM eignet sich in jeder Phase einer Erkrankung zur Verbesserung des Allgemeinzustands. Er ist in Japan sogar ein als Leberkrebsmittel zugelassenes Arzneimittel.

ABM wirkt immunmodulierend, antiviral, antikarzinogen und antidiabetisch. Durch seine antihistaminerge Wirkung ist er außerdem sehr hilfreich bei allergischen Beschwerden allgemein sowie allergischem Asthma. So stärkst du das Immunsystem deines Hundes auf einem der allerbesten Wege überhaupt!

 

Dosierung und Anwendung:

Sehr empfehlen für den Einkauf von Vitalpilzen kann ich sowohl www.vettherm.de als auch www.hawlik-vitalpilze.de. Die beste Wirkung erzielt man bei Verwendung des kompletten Pilzpulvers, nicht des Extraktes, da der komplette Pilz noch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe enthält.

Ich persönlich bestelle lieber die Kapseln, statt losen Pilzpulvers, weil ich so die genaue Dosierung und Verabreichung einfacher finde. Die empfohlene therapeutische Grunddosis ist 1 Kapsel pro 10 Kg Körpergewicht des Hundes pro Tag. Ein 30 Kg Hund bekommt somit 3 Kapseln am Tag. Bei bereits vorliegender akuter Erkrankung, wie z. B. Zwingerhusten, kann die Dosis auch weiter gesteigert werden. Am besten ist in solchen Fällen aber, sich dann Hilfe von einem guten Therapeuten hinzuzuziehen und persönlich kurz beraten zu lassen.

Zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems deines Hundes empfiehlt sich eine Anwendung kurweise über 2-3 Monate, mit anschließender Pause. Bei akutem Bedarf wegen einer Infektion kann ABM aber auch kurzfristig für z. B. einen Monat eingesetzt werden.

Bitte schleicht die Vitalpilze zu Beginn jeder Behandlung über ein paar Tage ein, also z. B. 2 Tage 1 Kapsel, 2 Tage 2 Kapseln,… . Botanisch gesehen sind sie keine Pflanzen, sondern eben Pilze, da sie keine Photosynthese benötigen. Sie bilden deshalb  eine eigene botanische Gruppe. Wenn ein Hund noch nie Pilze gegessen hat, gibt man dem Darm im Idealfall ein wenig Zeit, sich an die ungewohnten Inhaltsstoffe zu gewöhnen.  Sonst kann es in seltenen Fällen ein wenig zu Blähungen kommen. Bekommt euer Hund schon einen Vitalpilz, und ihr gebt dann einen anderen Pilz hinzu, ist das Einschleichen normal nicht mehr notwendig.

 

Reishi – Vitalpilz Ganoderma Lucidum

Ein weiterer sehr empfehlenswerter Vitalpilz ist Reishi, in der chinesischen Medizin der „Pilz der Unsterblichkeit“ genannt. Wie ABM unterstützt auch Reishi das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Dazu hat Reishi aber noch weitere, insbesondere für schon ältere Tiere, altershemmende Wirkungen.

Er ein bedeutendes Herz-Kreislauf-Tonikum und unterstützt die Herzmuskelzellen, schützt die Blutgefäße vor Ablagerungen und Thrombosen und führt zu einer Blutdrucksenkung. Bei Herzinsuffizienz kann Reishi am besten in Kuren über mind. 6 Monate oder direkt dauerhaft angewendet werden.

Reishi unterstützt die Gesunderhaltung von Nervenzellen und ist damit eine wertvolle Hilfe bei kognitiven Dysfunktionen wie Demenz oder auch neuronalen Erkrankungen.

In der Regel muss man nicht beide Vitalpilze, also ABM und Reishi, zeitgleich anwenden. Je nach Patiententyp (eher jung, fit, nur akut kurzfristig erkrankt -> ABM, oder ein schon insgesamt älterer Patient -> Reishi) entscheide ich mich für einen der Beiden, oder gebe Sie kurweise im Wechsel.

Zu Bestellung, Dosierung und Anwendung gelten für Reishi diesselben Empfehlungen wie ich euch oben bei ABM aufgeschrieben habe, bestellen könnt ihr die Pilze ebenfalls unter www.vettherm.de als auch www.hawlik-vitalpilze.de.

 
An dieser Stelle ein wichtiger, medizinischer Exkurs:

Wollt ihr das Immunsystem eures Hundes in Eigenregie unterstützen, sollten insbesondere die Besitzer von Hunden mit Entgleisungen des Immunsystems wie Allergien und Autoimmunerkrankungen, oder Patienten mit dauerhafter immunsupprimierender Medikation wie z. B. Cortison, Apoquel und Antihistaminika unbedingt Folgendes wissen:

Den Unterschied zwischen ImmunSTIMULATION und ImmunMODULATION

Eine Allergie = eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Umweltstoffe, wie z. B. Pollen, Futterbestandteile, Hausstaub…. Der Körper reagiert mit innerlichen und / oder äußerlichen Entzündungszeichen und der Bildung von Antikörpern gegen diese Umweltstoffe, das Immunsystem „irrt sich“.

Bei einer Autoimmunerkrankung erfolgt eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems sogar auf EIGENE Körperbestandteile. Das heisst, das eigene Immunsystem greift Teile des eigenen Körpers an und zerstört diese.

Kann die Ursache für solche Erkrankungen nicht gefunden und beseitigt werden (oder auch in anderen Fällen wie z. B. nach Organtransplantationen beim Menschen), arbeitet die Tiermedizin als letzten Ausweg in der Regel mit sogenannten ImmunSUPPRESSIVA, z. B. Cortison. Immunsuppression bedeutet, dass das Immunsystem, oder bestimmte Teile von ihm, unterdrückt, gedämpft, kurzum lahm gelegt werden.

Dies dämpft dann die oben beschriebenen Überreaktionen des Immunsystems, lindert die Symptome, macht den Körper aber auch insgesamt anfälliger für alle anderen Infektionen und Errger, da das Immunsystem ja nicht mehr leistungsfähig ist.

Das Gegenteil zu Immunsuppression ist die ImmunSTIMULANZ. Bei der Immunstimulanz soll die Abwehrreaktion des Immunsystems verstärkt und angeregt werden. Das Immunsystem soll auf voller Kraft z. B. eingedrungene Erreger oder spontane Tumorbildungen abwehren und beseitigen. Wichtig ist dies z. B. besonders bei vielen Viruserkrankungen, die nicht durch Antibiotika medikamentös beseitigt, sondern nur durch das Immunsystem des Patienten selbst getötet werden können.

 

Ahnt ihr schon, worauf ich hinaus möchte mit diesem Exkurs?

Auch in der Naturheilkunde, bei der Anwendung von Kräutern und anderen Therapeutika, gelten bei wirkungsvollen Mitteln diesselben Wirkgrundsätze.

Bei einer Allergie oder Autoimmunerkrankung, bei der ein überschießendes Immunsystem Symptome hervorruft oder sich gar selbst angreift, darf auf keinen Fall unbedacht ein ImmunSTIMULIERENDES Mittel verwendet werden! Denn dieses verstärkt die Immunreaktion noch weiter und kann zu starken Verschlechterungen der Symptome führen!

Die allermeisten Kräuterpräparate, die vielerorts allgemein zur „Stärkung des Immunsystems“ empfohlen werden, sind solche ImmunSTIMULANTIEN, wie z. B. der Klassiker Echinacea, Umckaloabo, aber auch Goji-Beeren oder die heimische Kapuzinerkresse. Diese können sehr gut und wirkungsvoll unterstützen, aber eben nicht bei allen Hunden und den von mir genannten Vorerkrankungen.

 

Was tun also zur Unterstützung des Immunsystems von Patienten, welche keine immunstimulierenden Mittel erhalten dürfen?

Natürlich kann man das Immunsystem auch indirekt, z. B. über eine optimale Nährstoffzufuhr, bestimmte Mineralstoffe und Fette in der Nahrung, oder durch Unterstützung des Darms stärken. Wie das zusammenhängt und funktioniert, erkläre ich euch im nächsten Teil zum Immunsystem.

Neben Immunstimulation und Immunsuppression gibt es aber auch noch den Begriff der ImmunMODULATION. Immunmodulation bedeutet allgemein eine Veränderung der immunologischen Reaktivität, indem bestimmte Komponenten des Immunsystems aktiviert und andere deaktiviert werden. So stärkst du das Immunsystem deines Hundes in jedem Falle, aber ohne Nebenwirkungen.

Therapeutische Immunmodulation ist nichts anderes als die Beeinflussung einer fehlgeleiteten Immunreaktion. Sogenannte ImmunMODULANTIEN haben also die Eigenschaft, nicht einseitig wie bei Immunstimulantien die Immunantwort hochzufahren, oder bei Suppression herunterzufahren, sondern greifen selektiv regelnd in verschiedenste Mechanismen im Immunsystem ein, um gezielt seine optimale Funktionsweise wiederherzustellen, ohne dabei zu sinnlosen überschießenden Reaktionen zu führen.

 

Dies ist die Antwort darauf, wie wir auch bei Hunden mit Allergien und Co. das Immunsystem direkt sinnvoll unterstützen können: Wir verwenden immunMODULIERENDE Mittel.

Immunmodulierend sind z. B. Vitalpilze, wie ABM und Reishi, aber auch ALLE anderen Vitalpilze. Außerdem ausgewählte Heilkräuter wie die Taigawurzel und Ginseng.

Weitere Möglichkeiten, wie du das Immunsystem deines Hundes stärkst, stelle ich im zweiten Teil „So stärkst du das Immunsystem deines Hundes“ vor: Hier gehts zum Artikel: https://zauberhun.de/18-tuerchen/

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen schreibt mir gern eine Mail an info@zauberhun.de oder mich einfach auf Facebook direkt an.

 

Liebe Grüsse,

eure Vivien und die Zauberhunde

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