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Phytotherapie: Altes Heilwissen und moderne Forschung vereint

 

In der Phytotherapie werden Heilpflanzen gezielt entsprechend ihrer Wirkstoffe gegen konkrete Erkrankungen und Symptome eingesetzt. Dabei können sie sowohl vorbeugend, als auch im Akutfall, je nach Indikation alleinig, oder ergänzend zu anderen Behandlungen eingesetzt werden.

Der Einsatz von Pflanzen und Kräutern ist eine der ältesten Behandlungsmethoden der Menschheit, und wird auf dem ganzen Globus bei allen modernen und Ur-Völkern mit jeweils regional verfügbaren Pflanzen angewandt. Auch bekannt ist, dass Wildtiere bei gesundheitlichen Problemen oft instinktiv entsprechend förderliche Pflanzen fressen.

Was als Erfahrungsmedizin begann, wurde und wird weiter inzwischen von moderner Wissenschaft erforscht und bringt ständig neue Erkenntnisse über genaue Wirkweisen von konkreten Pflanzeninhaltsstoffen hervor. Die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe sind dabei besonders biologisch und arzneilich interessant und wirksam.

Pflanzen und Kräuter können innerlich oder äußerlich, frisch, getrocknet, als Extrakte, Tees oder Tropfen, aber auch als Umschläge, Öle, Salben und Cremes eingesetzt werden. Häufig können Heilpflanzen sehr unkompliziert auch in der Ernährung des Tieres mit eingebracht werden.

Verwendet wird die komplette Pflanze, oder auch nur einzelne ihrer Teile, wie z. B. Samen, Blüten, Wurzeln, Rinde, Blätter… Je mehr Wirkstoffe eine Heilpflanze oder ein bestimmter Pflanzenteil hat, desto wirkungsvoller und wertvolle kann ihre Anwendung sein.

 

Einige Pflanzen haben auch antibiotische Wirkungen bei teils weniger Nebenwirkungen. Dies kann besonders wichtig bei Medikamentenunverträglichkeiten oder resistenten Keimen sein. Deshalb kann je nach Indikation auch zuerst, oder in Kombination mit der schulmedizinischen Behandlung eine pflanzliche Behandlung erwogen werden. Aber Achtung: bei schweren und lebensbedrohlichen akuten Erkrankungen kann die Phytotherapie die Tierklinik natürlich nicht ersetzen! In der Regel brauch es etwas Geduld, denn dauert es einige Tage bis Wochen, bis die Pflanzenwirkstoffe im Körper ihre Wirkung optimal entfalten.

Allerdings können Erkenntnisse der Forschung am Menschen nicht einfach 1:1 auf unsere Tiere übertragen werden. Aufgrund anatomischer und physiologischer Unterschiede bei Verstoffwechslung und Aufnahme von Pflanzenstoffen können teilweise andere Wirkungen oder auch Nebenwirkungen auftreten. Andererseits können vom Laien eingesetzte Pflanzenstoffe oder Nahrungsergänzungen auch medizinisch unterdosiert sein und somit nicht zu gewünschten Ergebnissen führen. Der Rat eines entsprechend ausgebildeten Therapeuten zur Erstellung eines Behandlungsplanes mit Heilkräutern ist deshalb sehr empfehlenswert.

 

 

Anwendungsgebiete von Heilkräutern:

 

„Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“ … besagt ein altes Sprichwort

Entsprechend bietet die Pflanzenwelt durch ihre reiche Vielfalt auch ein riesiges Wirkungsfeld an verschiedenen Indikationen und Möglichkeiten. Durch die Globalisierung sind inzwischen auch Heilpflanzen und das Wissen dazu, z. B. aus der TCM, aus der ganzen Welt verfügbar.

 

Hier einige Beispiele:

  • Verschiedenste Magen-Darm-Beschwerden
  • Zur Unterstützung bei Nieren- und Lebererkrankungen
  • Gegen Infektionen, zur Wundbehandlung und bei Hautproblemen
  • Bei Blasenentzündung und anderen Erkrankungen des Urogenitaltraktes
  • Bei Entzündungen und Schmerzen, auch im Bewegungsapparat wie z. B. Arthritis, Spondylose,…
  • Atemwegserkrankungen und -Infekte
  • Allgemein zur Stärkung des Immunsystems
  • Bei vielen Stoffwechselproblemen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Zur Vorbeugung von Parasitenbefall wie Würmern, Flöhen, …

 

 

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