Laufbandtraining für Hunde

Bei normalen Spaziergang bewegen sich Hunde meistens im Trab. Bei dieser Gangart können sie sich am mühelosesten ausdauernd fortbewegen, die Wirbelsäule schwingt relativ ruhig mit und durch den erzeugten Schwung können kleinere Lahmheiten gut verborgen werden.

Viel schwieriger ist jedoch das Schritt-Laufen, da hier jede Gliedmaße viel länger den Boden berührt, die Wirbelsäule sich komplett durchbewegen muss und der ganze Körper gymnastiziert wird. Deshalb sind Probleme im Bewegungsapparat teils nur im Schritt sichtbar für uns.

Auf dem Laufband fordern wir vom Hund ganz gezieltes und gleichmäßiges geradliniges Schrittgehen. Der Patient muss sich der Geschwindigkeit des Laufbandes anpassen und „wird bewegt“, statt sich selbst wohin zu bewegen, was für ihn sehr ungewohnt und oft extrem anstrengend ist. So lernen kranke Hunde, ihre Gliedmaßen wieder korrekt einzusetzen, durch verschiedene Hilfsmittel können individuelle Probleme beim Gangbild gelöst werden.

Es werden gleichzeitig Muskeln aufgebaut, die Produktion von Gelenkflüssigkeit angeregt, und durch die Dämpfung des Laufbandes beim Training die Gelenke geschont. Das Herz-Kreislauf-System wird angeregt und das Tier allgemein wieder fitter.

Für Sporthunde kann das Laufband auch zum allgemeinen Konditionstraining eingesetzt werden. Dafür werden verschiedene Geschwindigkeiten und Steigungen des Laufbandes eingesetzt. Bei fortgeschrittenem Ausdauertraining für gesunde Hunde sind Geschwindigkeiten über 15 km/h möglich.

Achtung:

Da Laufbandtraining für die Hunde sehr anstrengend sein kann, kommen Sie bitte mit einem ausgeruhten Hund zur Therapie. Auch nach dem Training sollte Ihr Hund unbedingt Zeit zur Erholung bekommen.

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